Föllmar Hausnr. 3+4

Wolfgang und Katharina Weber betrieben bis Ende der 1950er Jahre in Haus Nr. 3 eine - schon seit mehreren Generationen bestehende - kleine Landwirtschaft.[1] Die Hausnummer 4 gehörte vorher der Familie Hartmann. 1828 wird Adam Hartmann noch als Besitzer erwähnt.[2]

Die Familie vor der neu gebauten Pension (ca. 1965)
Die Familie vor der neu gebauten Pension (ca. 1965)
(Foto: unbekannt/Angelika Zeh)

Johann und Hildegard Weber rissen Anfang der 1960er Jahre den Stall des elterlichen Anwesens ab und bauten das Berggasthaus Föllmar mit Wirtschaft und Pension auf. [1]

Die modernen Fremdenzimmer der Pension waren bei den Feriengästen - wie überall in der Region hauptsächlich aus Berlin - sehr beliebt und viele Stammgäste kamen alljährlich wieder. Auch die Wirtschaft war in der Umgebung sehr bekannt und manchmal so gut besucht, dass man keinen Platz mehr bekam.

Auf dem Familienfoto in der Wirtschaft Ende der 1960er Jahre sind alle drei Generationen (von links): Sohn Klaus Weber, Hildegard Weber, die Gro├čeltern Katharina und Wolfgang Weber, davor die jüngsten Kinder Angelika und Bernd mit Vater Johann Weber.

Als Johann Weber 1985 starb, wurde daraufhin die Pension und die Wirtschaft aufgegeben und später die Häuser an die Kinder übergeben.[1]

1996 bekam das Haus Nr. 3 (rechts) die Anschrift Föllmar 13, das Haus Nr. 4 (links) wurde zu Föllmar 11.

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Die Familie in der Wirtsstube (ca. 1968)
(Foto: unbekannt/Angelika Zeh)
Mehrbild-Ansichtskarte 'Pension Weber' (ca. 1963)
Mehrbild-Ansichtskarte "Pension Weber" (ca. 1963)
Oberfr. Ansichtskartenverlag, Bayreuth/Jürgen Pausch)
Föllmar 11 (links) und Föllmar 13 (2020)
Föllmar 11 (links) und Föllmar 13 (2020)
(Foto: Jürgen Pausch)

Weitere Ansichten von Föllmar siehe historische Fotos Föllmar.

Die Abbildung der Ansichtskarten vom Oberfränkischen Ansichtskartenverlag, Bayreuth erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Urhebers.