Fernseh-Empfangs-Interessengemeinschaft Escherlich-Brandholz-Goldmühl e.V.

Antennenanlage (2005)
Antennenanlage (2005)
(Foto: Jürgen Pausch)

Der Verein wurde 1972 ins Leben gerufen, da der Fernsehempfang (damals vom Sender Ochsenkopf und Dillberg) mit Antennen am Haus nur schlecht möglich war. So wurde eine Fernsehantenne auf dem Berg in der Nähe von Steinbühl installiert, die die angeschlossenen Haushalte in Escherlich, später auch Brandholz und bis Goldmühl über Kabel mit Fernseh- und Rundfunkempfang versorgte. Gestartet wurde mit 5 Fernsehprogrammen (ARD, ZDF, BR3, DDR1, DDR2). Errichter war die Firma Neckermann.

1988 erfolgte durch Radio- und Fernseh Hofmann die Umrüstung der Kopfstation auf SAT-Empfang. Es wurden jetzt 16 Fernsehprogramme umgesetzt und an weit mehr als 100 Haushalte in den drei Ortschaften über das umfangreiche Kabelnetz verteilt.

2004 wurde nochmals eine Modernisierung der Empfangstechnik auf Digitaltechnik vorgenommen, um die Anlage attraktiv zu halten. An die 60 Fernseh- und ebensoviele Radioprogramme wurden über 14 Transponder digital und 20 Fernsehprogramme wurden weiterhin auf analogem Weg an die angeschlossenen Haushalte übertragen.

Kopfstation (2010)
Kopfstation (2010)
(Foto: Jürgen Pausch)
Die letzte gewählte Vorstandschaft (2013)
Die letzte gewählte Vorstandschaft (2013)
(Foto: Ingo Walther)

Bei den letzten Neuwahlen der Vorstandschaft zur Jahreshauptversammlung am 01.03.2013 wurde die bisherige Vorstandschaft im Wesentlichen bestätigt. Auf dem Foto sind (von links): Willi Allahut (1. Kassier), Peter Trepl (Revisor), Gisela Heckelt (Schriftführerin), Jürgen Pausch (2. Kassier), Horst Endres (Revisor), Rainer Singer (Beisitzer), Norbert Löffler (Beisitzer), Werner Bauer (Beisitzer), Siegfried Wehner † (2. Vorsitzender) und Thomas Sauerstein (1. Vorsitzender).

Am 01.12.2014 hat die Mitgliederversammlung einstimmig die Abschaltung der Anlage zum Ende des Jahres und den anschließenden Abbau beschlossen. Ende November 2014 wurde die Übertragung eingestellt und mit dem Abbau begonnen. Der Verein wurde nach 50 Jahren - am 3. März 2022 - formell durch die Eintragung der Löschung im Vereinsregister aufgelöst. Die technische Entwicklung hatte ihn überflüssig gemacht.