Escherlich Hausnummer 12
Die erste Erwähnung findet die "untere Mühle" - seit Erbauung der Mainbrücke "Bruckmühle" genannt - im Landbuch von Berneck aus dem Jahr 1536, obwohl sie
vermutlich bereits im 13. Jahrhundert erbaut worden ist.
Als Besitzer wird 1536 ein Eberlein Tröger genannt.
1625 heiratet der Enkel des Besitzers der Fornenmühle (Hausnummer 11),
Ullrich Wolff, in die Bruckmühle ein. Über 200 Jahre lang blieb die Säge- und Mahlmühle im Wolffschen Familienbesitz.
1839 kaufte der Bäckermeister Adolf Detzer aus Goldkronach die Bruckmühle, verkaufte sie jedoch schon 1843 wieder an
J. Ad. Tröger aus Neuhaus. Nach dessen Tod verehelichte sich Johann Heinrich Förster am 11.2.1846 mit der Witwe Tröger.
Seit dieser Zeit befindet sich die Bruckmühle im Familienbesitz der Familie Förster.
1870 übernahm Georg Adam Förster, 1914 Johann Karl Förster die Mahl- und Schneidemühle.
1922 ließ er das alte einstöckige Wohnhaus abreißen und das noch jetzt bestehende neue Wohnhaus erbauen.
1942 übergab Karl Förster den Betrieb an seinen Sohn Hans Förster. In den folgenden Jahren erfolgte die Umstellung der Mühle in ein Sägewerk - aber noch alles in den Gebäuden der alten Mühle. 1954 erbaute Hans Förster eine neue Werkhalle für das Sägewerk.
In der neu gebauten Halle fand im August 1954 auch die Fahnenweihe des Gesangsvereins 'Waldeslust' Röhrenhof statt, ehe die Maschinen eingebaut wurden.
Das Gebäude neben dem Wohnhaus wurde Anfang der 1990er Jahre abgerissen. 1993 wurde der Sägewerksbetrieb eingestellt.
Bis zum Ende der 1990er Jahre wurde in den Gebäuden noch ein Holzhandel betrieben, erst danach erfolgte die Auflösung und der Verkauf.
1996 bekam das Haus die Anschrift 'Bruckmühle 1'.
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